

2016
Rauminstallation und Filmset
Die Arbeit Warteraum besteht aus zwei Teilen: Nach einer Feldforschung und Analyse zur Konstitution zeitgenössischer Warteräume wurden in Zeichenserien und Diagrammen diverse Raumdispositionen, Interieurs und Stereotypen aufgearbeitet und konzentriert. Die gewonnenen räumlichen und atmosphärischen Erkenntnisse flossen in den Entwurf eines konstruierten Warteraums im Maßstab 1:1, einer begehbaren Installation, die in der Folge permanent materiellen und narrativen Transformationen unterworfen wurde. Der Raum diente als Werkstoff der Fiktion, um die Angelegenheit des Wartens und ihre räumlichen und gefühlten Dispositionen zu verdichten.
In diesem hermetischen Filmset entstand der Kurzfilm hólos.